Schlucht- und Bachabenteur (Seite aufdatiert:31.03.2007)  

Canoyoningtour 3. September 2005

Bachtour Wenigbachfälle 14. September 2002

 

   

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Abenteuertour Wengibachfälle
Am Samstag, 14. Sept. 2002 haben wir, 13 Kinder und 6 Leiter den Wasserfallreichen oberen Teil des Wengibachs gegangen. Eine kleine Gruppe älterer KIBE-ler wollte es gründlich wissen und hat mit Neoprenanzügen etwas weiter unten Wasserfälle und Teiche im Wasser begangen und beschwommen.

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Eine kurze Autofahrt bringt uns zur Wengialp, unterhalb des Speers.

(Wir haben nur ausnahmsweise das Auto benützt, weil man mit dem ÖV dort nicht hinkommt und der  Tag zu kurz war, um noch eine lange Wanderung in das Abenteuer einzubauen.)
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Am Parkplatz rüsten wir uns aus und teilen uns auf zwei Gruppen auf.


Die grosse Gruppe der Jüngeren will den oberen Bachteil, "eher"
trockenen Leibes begehen.

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Eine kleine, verwegene, älterer KIBE-ler Gruppe quält sich in komische Gummianzüge, Neoprenanzüge.

Sie wollen den etwas weiter unten liegenden Bachteil begehen. Dort hat es Wasserfälle, und gemeiner weise haben wir den Bach mit Haken so ausgerüstet, dass man direkt im Wasser über die Fälle abseilen muss und dann erst noch nur schwimmend ans Ufer kommt. (So was blödes, oder etwa doch nicht?)

 

Die trocken (geplante) Begehung des oberen Bachteils
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zuerst ein kleiner Aufstig, mit Nässe (Schweiss) nur von innen.
dann gehts
aber zur Sache
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eine erste Stelle mit tiefem Wasser wird per Seilbahn überwunden
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Dann weiter am Bachrand entlang, zum Teil durch Urwald.

Ziel ist: trockene Füsse solange möglich, aber das war ziemlich überhaubt nicht lange.
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Das nächste Hindernis wird mit etwas Abseilen überwunden, ideal zum Abseil-Aufwärmen
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Rasch Schluss mit Aufwärmen, die Wasserfälle werden herzklopffördernd höher und damit auch die Abseilstellen.
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Die Leiter sind auch hier besonders privilegiert, sie dürfen die überzähligen nassen Seile schleppen
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und schon wieder ein Wasserfall und erst noch ein hoher, aber das kann uns schon nicht mehr schrecken.

Wir können bereits kaum mehr leben ohne das schmierige Herabgleiten an hohen, senkrechten bis überhängenden Wänden aus Moos und Steibollen (Nagelfluh).
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Kunst der Tourenvorbereitung war, die Abseilstellen so zu platzieren, dass nirgends das Seil auf Nagelfluh aufliegt, denn das wäre ungesund wegen Steinschlagauslösegefahr. Meist haben uns leicht überhängende Bäume sehr geholfen.
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Ein Regenbogen im Wasserfall, speziell für uns?

Um ehrlich zu sein, beinahe, das Foto stammt vom Rekognoszierungstag, da war mehr Sonne.
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und schon folgt der nächste
W...(aswohl)
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erste schüchterne Versuche nicht nur die pflotschigen Schuhe und Socken nass zu machen
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Nass werden wollen ist ansteckend.

Dabei ist es weder im noch über dem Wasser warm. Einmal hat es sogar auch noch vom Himmel kurz "getropft". Die meisten haben das aber gar nicht mehr gemerkt.

Brrrr, klapperrr!

Harte Männer ganz im kalten Wasser?

Grosser Irrtum, das sind harte Mädchen.

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Und was haben die älteren Freaks im unteren Bachteil erlebt?
Hier wenigstens ein Foto von der unteren Route vom Rekognoszierungstag.

Es soll schön gewesen sein. Allerdings zeitweise etwas kalt, weil die Jungs den Neoprenanzügen dickemässig noch nicht so ganz gewachsen waren. So schwappte eben oft ein grosser, ekelhaft kalter Gutsch Wasser in den Anzug. Es gibt bereits Ideen, die Anzüge mit zusätzlichen Riemen auf die gewünschte Schlankheit zu trimmen.

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Ein abenteuerlicher, trotz gelegentlichem Frösteln schöner Tag.
 


 

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