KIBE / Jugend Kletterlager Tessin August 2009
Für viele war es das erste Lager. Sonntags halb acht in der Früh in Wetzikon ist Treffpunkt für das Kletterlager im Tessin. Ein bisschen später traten wir die Reise nach Aurigeno (Maggia) in zwei Autos und einem Kleinbus an. Gegen Mittag kamen wir am Zeltplatz an. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, wurden die Teilnehmer einem Leiter zugeteilt, der dann kleine Arbeiten assistierte. Am Abend kamen Gewitterwolken auf, die sich über Nacht entleerten.
Am nächsten Tag war es zwar noch nass, doch die Felsen trockneten in der Sonne schon wieder. Darum entschlossen Meieli und Andreas, eine Mehrseillängentour in Ponte Brolla zu klettern. Es war eine schöne, aber auch lange Tour. Am Schluss seilten alle die Route noch ab. Zum Mittagessen gab es Brot, Landjäger, Äpfel und Farmerriegel. Nach dem Essen fing es wieder an zu regnen.
Dienstag Morgen machten wir das Material bereit für die erste Canyoningtour im Val Grande bei Gordevio, die auch die längste von allen war. Zuerst stiegen wir 500 Höhenmeter auf bis zur Brücke. Der Fluss führte noch ziemlich viel Wasser. Die ersten 200 Meter konnte man nur abseilen. Doch danach ging es lockerer weiter. Als wir dann um halb zehn ins Camp kamen, war es schon am Eindunkeln.
Mittwoch Morgen machten fast alle unser Klettermaterial bereit für eine Mehrseilroute auf einer Platte bei Ponte Brolla. Wir ahnten noch nicht, dass sie die heisseste (heiss=Wortstamm Hitze) ist, die wir im Lager kletterten und viele der Teilnehmer noch nie geklettert sind. Es dauerte länger als geplant und die kurze geplante Canyoningtour musste dem Baden in der Maggia weichen.
Am Donnerstag hatten wir eine weitere Canyoningtour vor. Nach etwa einer Stunde Autofahrt nach Osogna erreichten wir den Zielort: Boggera, einer der schönsten Canyons der Welt. Es war somit auch die schönste Tour des Lagers. Mit schön vielen Sprüngen, Rutschbahnen und wenig Abseilstellen.
Der letzte Tag des Lagers an dem wir noch kletterten, durfte man wählen, ob man am Nachmittag canyoningen, klettern oder zurück ins Camp geht. Am Morgen seilten wir uns 150 Meter in die Tiefe an den Cascata del Soladino bei Someo ab. Was wir - ausser Meieli - nicht wussten, war, wie tief das angekündigte Wasser zwischendurch überhaupt sein sollte. Darum kam es schon mal vor, dass man komplett im Wasser versank. Am späteren Nachmittag teilten wir uns nochmals auf für eine kurze Canyoningtour im unteren Teil des Val Grande oder zu einer Kletterpartie bei Avegno.
Und schon ist das Lager vorbei. Alles zusammenpacken hiess es Samstags Morgen. Um ca. viertel nach Zehn machten wir uns auf die Heimreise.
Text by Linus Ledermann
21.8.2009 |
Bericht Anzeidaz Lager 2007
Danke! Kibe-Lager Anzeindaz 15. 20. Juli 2007
Im Programm 2007 sind wiederum drei KiBe- Lager ausgeschrieben worden. Die Kinder meldeten sich an. Dann ein Hilfeschrei es fehlte für das dritte Lager die Leitung.
Wir haben den Aufruf gehört. Warum nicht nochmals ein Lager durchführen. Obwohl, unsere Kinder sind dem Kibe-Alter längst entwachsen und leisten selber Jugendarbeit. Es war doch trotz grosser Vorbereitungsarbeit jedes Mal toll zu versuchen, einigen jungen Menschen die faszinierende Bergwelt näher bringen, zusammen kochen, einen Bach stauen, Bergblumen bewundern, ja eine Woche zusammen leben und lachen in unseren Bergen.
Etwas Glück war auch dabei, das Lagerhaus in Anzeindaz oberhalb Bex war noch frei. Erfreulicherweise meldeten sich innert Kürze genügend Leiter und Helfer, die eine Woche ihrer Ferien zur Verfügung stellten. Nochmals Glück hatten wir beim Finden eines Bergführers, es war ebenfalls seine einzige noch verfügbare Woche des Sommers.
Und abermals Glück hatten wir mit dem Wetter. Die strahlenden, aber müden Kindergesichter bestätigten es nach einer Woche, es hat sich gelohnt!
Vielen herzlichen Dank, auch im Namen der Eltern, all den freiwilligen Helfern, Jacques Beglinger, Barbara Fremerey, Gabriela Fuster, Martin Grüter, Stephan Guyer, Jürg Raths und Rolf Vogler. Danke auch all den Kindern, ihr habt uns Leiter in dieser Woche auf angenehme Weise beschäftigt.
Kathrin Näf und Markus Gwerder
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Bericht Kletterlager Lai Alv 2007
Montag 30.07.07: Am Montag Morgen trafen wir uns am Bahnhof Rüti und fuhren Richtung Disentis. Wir mussten zwei Mal umsteigen. Als wir endlich am Bahnhof Disentis ankamen liefen wir ca. 10 Min. Bei einem grossen Parkplatz konnten wir die grossen Rucksäcke abgeben. Der Helikopter nahm sie zusammen mit dem Essen für die ganze Woche mit. Mit einem kleinen Bus fuhren wir noch ein Stück das Val Segnas hinauf. Danach mussten wir loslaufen. Etwa in der Hälfte bei der Bergstation der Seilbahn (sie war in Revision), assen wir zu Mittag. Dann gingen wir wieder weiter. Leider fing es zu regnen an. So machten wir in einem Tipi eine weitere Pause und dann gings ohne Halt bis zu unserem Haus. Als wir endlich zuhause ankamen, genossen wir eine warme Suppe. Anschliessend konnten wir unser Zimmer einrichten, bekamen die fehlende Kletterausrüstung und machten noch ein paar Spiele. Sandro
Dienstag 31.07.07, Erstes Mal im Klettergarten: Die Leiter teilten uns in zwei Gruppen auf. Die eine ging geradewegs hinters Haus klettern und die andere ein Bisschen weiter entfernt. Linda und ich (Philippa) erzählen euch von der Gruppe, die hinter dem Haus klettern ging. Einige Meter weit entfernt gingen wir mit Markus boldärn. Lynn holderte am schwierigsten Stein, denn sie konnte nicht sehen, wo sie ihre Füsse hinstellen sollte, weil der Stein ein Bisschen überhängig war. Lynn und ich besprachen, wo wir unsere Füsse hinstellen sollten. Sie bolderte nur so weit, bis sie nicht mehr wusste, wo sie ihre Füsse hinstellen sollte und sprang dann ab. Fast alle fanden das Klettern ziemlich einfach, darum beschlossen die Leiter, dass wir abseilen üben könnten damit wir das danach gut können. Die Leiter erzählten uns, was wir alles brauchten zum Abseilen und wir übten es an einem sehr flachen Ort. Unterhalb unseres Klettergartens seilten wir uns später an einer sehr steilen Felswand ab. Maurice, Mateo Linda und Anja suchten dazwischen eifrig nach Kristallen. Sie fanden sehr viele schöne Kristalle und freuten sich sehr darüber.
Zum Abendessen gab es zur Vorspeise Salat und Suppe, als Hauptgang gab es Tofu mit Reis und sehr viele Kinder fanden den Hauptgang nicht fein. Zum Dessert gab es Fruchtsalat mit Schlagrahm. Linda und Philippa
Heute ist Mittwoch: Am Morgen wurden wir 5 Min. zu früh geweckt. Heute war Wunschprogramm vorgesagt in drei verschiedenen Gruppen. Gruppe eins ging auf den Piz Ault. Gruppe zwei kletterte eine Dreiseillängentour am Piz Gendusas und Gruppe drei ging in den Klettergarten. Übrigens heute ist 1. August! Zum Abendessen gab es Pilzsuppe, Älplermakkaroni und Schocoladencräme. Am Abend gab es viel Feuerwerk mit musikalischer Begleitung auf der Trompete von Benedikt und dann ab ins Bett. Anja
Donnerstag 02.08.07: Am morgen weckte uns der „Trumpetenkaktus“ (Benedikt) mit seiner Trompete viel zu früh. Alle wollten weiterschlafen. Mit Mühe kamen wir doch noch auf die Beine. Als wir den Vorhang zur Seite zogen, erblickten wir mit Schrecken, dass alle schon am Essen waren.
Nach dem Frühstück ging eine Gruppe Klettern, die andere mit Alexi Strahlen. Als wir gegen Mittag im Klettergarten verregnet wurden, liefen wir zur Hütte zurück zum Lunch. Anschliessend trafen wir Alexi an einer Stelle, wo er hoffte schöne Kristalle zu finden. Mit Schaufel, Hammer und Meissel suchten wir nach Kristallen und wurden auch fündig. Zwischendurch erklärte uns Alexi, wie Kristalle entstehen. Wieder zurück bei der Hütte zeigten wir uns gegenseitig, was wir gefunden hatten und freuten uns über die Steine. Zum Abschied schenkte Alexi uns noch einen schööönen Kristall. Luca und Ursin
Freitag 03.08.07: Nachdem wir Z’Morge gegessen haben, wollten wir eigentlich eine Bergtour machen, aber es war neblig und es regnete. Deshalb mussten wir mit Spielen in der Hütte die Zeit vertreiben. Doch das Wetter wurde bis zum Mittag nicht besser und die Bergtour wurde deshalb definitiv abgesagt. Nach dem Mittagessen, das aus dem Lunch und vorigem Risotto bestand, gingen die einen strahlen, die anderen „Seilbähnlen“. Beim „Seilbähnlen“ gab es ein paar Probleme, und es musste (von den Leitern) relativ umständlich nachgespannt werden. Die Landung am Ende der Seilbahn wurde mit Matten gepolstert.
Nach dem Abendessen gab es noch diverse Spiele, zuerst musste man ein Seil durch seine Kleider fädeln so schnell wie möglich. Es gab 2 KINDERgruppen, bei der einen machte Benedikt noch mit. Als die Kinder die LEITER lautstark dazu bringen wollten, dies auch zu machen, drückten die Leiter sich. Um 10 Uhr mussten wir dann ins Bett gehen. Simon
Samstag 04.08.07: Wir mussten am Morgen um 7.00 Uhr aufstehen, Wir hatten am Tag davor schon gepackt. Also assen wir z’Morge. Danach mussten wir die Hütte aufräumen. Es gab viel zu tun von Abstauben bis Zimmer saugen war alles da. Als wir fertig waren, kam der Hüttenwart/ Bergbahnenchef und kontrollierte unsere Arbeit. Als er uns sein O.K gab, mussten wir unsere sehr schweren Rucksäcke zur Seilbahnstation tragen. Wir durften zwei Stationen weit fahren. Danach mussten wir wieder laufen, da die Seilbahn in revidiert wurde. Für die einen war es sehr hart, da sie Bergkristall-Sammelwut hatten und daher viel schleppen mussten. Nach etwa 20 Minuten kamen wir zum Auto, dort konnten wir unsere Rucksäcke einladen. Danach mussten wir noch etwa 5 Minuten nach Segnas runter laufen. Von dort ging’s in den Bus zum Bahnhof weiter, dann einmal umsteigen in den nächsten Zug bis Rüti. In Rüti verabschiedeten wir uns von den anderen. Und dann ab nach Hause unter die Dusche. Es war ein sehr cooles Lager. Florian
Ganz herzlichen Dank dem Leiterteam: Benedikt Arnold, Claudia Bieri-Kubat, Hansjörg Bolliger, Peter Frei, Seth Fröhlich, Markus Gwerder, Debora Hanhart und Moni und Markus Wieduwilt.
Vermisst wird: Ca. 1 kg Bergkristalle. Jan vermisst immer noch die Kristalle, die er gefunden hat. Nicht nur eine kleine Spitze, nein sein ganzes Zeitungspaket. Wer hat es? Es freut mich immer wieder, euch Kindern die Bergwelt ein Stück näher zu bringen. Dazu gehört auch gegenseitiges Vertrauen. So hoffe ich sehr, dass dieses Vertrauen erhalten bleibt, und die Steine wieder an seinen Besitzer zurück gelangen. Susanne, Lagerleitung
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Bericht Kletterlager Korsika 2007
Am Freitagmorgen trafen sich alle Lagerteilnehmer in Wetzikon am Bahnhof. Pünktlich fuhren wir in unseren Autos los in Richtung Savona. Im Auto wurde die Zeit genutzt um Musik zu hören, zu schlafen oder einfach nur zum Diskutieren. In Savona angekommen vertraten wir uns erstmal ein bisschen die Füsse. Danach mussten die Mitfahrer des Appenzeller Busses da Gepäck vom Wagen laden. Da die Fähre mit Verspätung ankam gingen ein paar Leute tögglen oder vertrieben sich die Zeit, indem sie sich die Schlafmatte über den Kopf schlugen.
Als dann die Fähre ankam, wurden wir wie Sardinen in den Schiffsbauch gequetscht. In dieser Nacht schliefen die wenigsten viel.
Am Samstag schlugen wir auf dem Camping unser Basecamp auf. Danach fuhren wir in den Klettergarten nahe des Bavella Passes. Wir kletterten dort bis um sieben. Es gab wunderschöne Routen. Das Wetter war strahlend und es gab ein paar tolle Player-Fotos. Nach ein paar Anläufen machte Tobias unser Wochenprojekt.
Am Sonntag war die erste Canyoningtour angesagt. Nach einem langen Abstieg kamen wir zum Bach. Bevor es losging, verlor Kevin ein Kopfstossduell mit einem echt Korsischen Felsen. Er brach die Tour ab, wir anderen gingen weiter. Am Schluss wurde Jan noch sein Gstältli auf naturfreundliche Art und Weise los.
Am Montag war Klettern und Kletterausbildung im Klettergarten 30 min von der Bavellapasshöhe entfernt angesagt. Auch dort gab es zahlreiche schöne Routen. Wir richteten eine überhängende Abseilstelle ein. Allerdings wurde mir gesagt, dass der Stand nicht gerade richtig eingehängt worden war.
Am Dienstag war noch einmal Canyoning angesagt. Der Canoyninganstieg war schon eine Herausforderung für sich. Mehrmals kletterten wir an einem Seil entlang einen Felsen hoch. Belohnt wurde diese Mühe jedoch durch den Rückweg durch den Canyon. Mehrere grosse Sprünge machten diesen Canyon zum coolsten des Lagers. Nachdem Jan seinen Helm beim Aufstieg den Berg hinunterfallen liess vergass er ihn nun kurz nach dem Picknick beinahe. Der Weg vom Canyon zum Auto dauerte nur wenige Minuten.
Am Mittwoch machten die einen, einen Entspannungstag während Jasper, Marius, Meieli, Andi und ich zwei geniale Mehrseillängenrouten klettern. Das Beste war, dass wir selber absichern konnten. Keile, Friends und Bandschlingen wurden fleissig gebraucht. Nach 6 Seillängen war der Spass leider vorbei, doch danach bestiegen wir noch die Wabenkante.
Am Donnerstag war noch eine weitere Canyoningtour angesagt. Diesmal mit weniger Action dafür mit schönerer Landschaft und einen spektakuläreren Zustieg. Tobias fand ein unverfälscht korsisches Inhalierkraut, welches so in der Nase brannte, dass man dachte, man hätte einen Gaskocher in der Nase. Mit viel Rutschen ging es dann weiter talwärts.
Am Abend räumten wir die Zelte zusammen und schliefen am Strand.
Am Freitag machten wir uns in aller Frühe auf, um ein letztes Mal klettern zu gehen. Nachdem wir den typischen Lagerzmittag zu uns genommen hatten (Wurst mit Käse und Brot) brachen wir auf und fuhren bzw. liessen uns zum Camping zurückfahren. Von dort machten wir uns auf nach Hause. Fast alle verbrachten eine Nacht ohne besonders viel Schlaf.
Am Samstag kamen wir übermüdet aus der Fähre und liessen und nach Hause fahren.
Wir verbrachten eine coole Wochen zusammen. Mit „Felse geiler als jedi Frau“ oder mit viel Sand, baden, schlafen am Strand, Sternschnuppe zählen und einem Haufen coolen Routen war der Bedarf an Fun gut gedeckt.
Ein herzlicher Dank an das Leiterteam ist angebracht. Die Leitung war genial, das Essen ebenso.
Marc Schuppi
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Bergell - Lager 2006
Diepoldsau vom 13.10.2006 - 18.8.2006 |
Sonntag |
| 18 Jugendliche und 6 Leiter trafen sich am Sonntagmorgen um 07:30 Uhr am Bahnhof in Wetzikon. Wir verteilten uns in 4 Autos die Richtung Malojapass ins Bergell fuhren. Der Weg über den Malojapass und Julierpass war ziemlich lang und sehr mühsam, da es viele Kurven gab. Als wir endlich im Bergell ankamen, hiess es Zelte aufstellen, bevor es anfing zu regnen. Nach dem aufstellen der Zelte, machte sich die „Kochmannschaft“ ans Werk. Sie kochten leckere Spaghettis. Als alle genug hatten, vergnügten wir uns noch mit einem „Versteckis“, bevor wir um 22:00 Uhr in den Schlafsack krochen. |
Montag |
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Am Montagmorgen hiess es für die älteren Kibeler um 05:30 Uhr aufstehen, wir machten uns auf den Weg in Richtung Albigna-Hütte. Kaum waren wir abgefahren merkten auch schon vier "Tösstaler", dass sie ihre Wanderschuhe auf dem Campingplatz vergessen hatten. So hiess es bald einmal von unserem Bergführer Meieli es sei kein Problem wir können auch mit den
Turnschuhen kommen. Als wir mit der Albigna Luftseilbahn beim Stausee ankamen, hiess es Seil packen und los ging das Abenteuer. Zuerst wollten wir eigentlich auf den Grat bei der Fiama, aber da sich schlechtes Wetter anbahnte entschlossen sich unsere Leiter für einen anderen Grat. Als wir endlich durchnässt und mit eiskalten Füssen (ist ja auch kein Wunder in den Turnschuhen) auf dem Grat ankamen überraschte uns das Wetter mit Schneefall, so blieb uns Zeit für ein paar Fotos. Da entschlossen wir uns umzukehren und einen leichteren Gipfel in Angriff zu nehmen. Um 17:00 Uhr trafen wir noch die jüngere Gruppe, die im Klettergarten bei der Albigna Hütte kletterte. Auf dem Rückweg über die Staumauer beschlossen unsere Leiter, dass wir die 80 Meter hohe Staumauer abseilen. Dies machte allen grossen Spass. Am Abend genossen wir das Lagerleben am Lagerfeuer auf dem Zeltplatz in Bondo. |
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Dienstag |
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Heute standen wir erst um 07:00 Uhr auf, jedoch war eine strenge Tour angesagt.
Für die älteren Kibeler war heute die Fiama das Ziel! Wir teilten uns in 4er Gruppen auf und nahmen die 8 Seillängen in den Angriff. Die Mehrseillängen Routen führten uns über einen zackigen Grat. Die Aussicht und das Wetter waren an diesem Tag fantastisch.Als wir endlich oben um 15:15 Uhr ankamen und wir die Fiama vor den Augen hatten, sagten unser Bergführer wir müssen leider umkehren, da das letzte Seilbähnchen um 17:00 Uhr fährt.
So konnten wir leider nicht auf den schönen Spitz der Fiama. Wir rannten den Berg hinunter, unten angekommen glaubten wir es kaum, es hatte sicher ca. 50 Personen die auf die letzte Seilbahn warteten, dort trafen wir auch die jüngeren an. Die Seilbahn musste an diesem Tag Überstunden leisten.Unten angekommen überraschte uns die nächste Nachricht. An diesem Abend hiess es Zelter zusammenpacken und ab in die nächst gelegene Militärunterkunft, da schlechtes Wetter angesagt war. In der Nacht sollte es heftige Windstösse geben und stark regnen. |
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| Mittwoch |
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| Das aufwachen in der Militärunterkunft war nicht gerade schön, die Rücken schmerzten und es viel uns schwer aufzustehen da wir auf „orangen Hängematten“ übernachten mussten. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Diepoldsau und stellten dort an einem wunderschönen Campingplatz direkt am See unsere Zelte wieder auf. Anschliessend badeten wir noch im 19 Grad warmen Rhein. Am Abend machten wir noch zwei Stunden Kletterausbildung. Knoten lernen, am Seil hinauf prusiken, Bäume erklettern etc. |
Donnerstag |
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| Am Abend zuvor bestimmten wir zwei Gruppen die eine Gruppe ging am Morgen auf die Canyoning Tour und die anderen in den Klettergarten. Am Nachmittag fand das umgekehrte Programm statt. Der Klettergarten gehörte dem Militär und war direkt von der Strasse erreichbar. Da er so oft benutzt wurde waren die Felsvorsprünge speckig und sorgten für keine guten Griffe, dennoch machte es allen Spass in der Sonne zu klettern. Am Mittag machten wir ein Feuer und genossen unsere leckeren Bradwürste, Servelats zum Zmittag.
Das Canyoning, das auch an diesem Tag statt fand, war voll cool. Das Wasser war sehr warm, so fror niemand in diesen dicken Neoprenanzügen. Leider gab es an diesem Tag den ersten kleinen Unfall. |
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| Freitag |
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| In der Nacht auf heute regnete es in strömen. Als wir am Morgen aufwachten regnete es immer noch und fast niemand hatte richtig Lust Klettern zu gehen. So entstanden Sprüche wie: Dieses Zelt streikt, Kei Bock ich chumä nöd mit etc.!
Doch unser Bergführer (danke Meiei) schleppte uns trotzdem auf die Löwenzähne was sich auch lohnte, da am Nachmittag das Wetter schlagartig änderte und die Sonne wieder raus kam wurde es eine tolle Klettertour. Da leider schon die letzten Stunden des Schlussabends vergingen, hatten 5 Jugendliche noch eine grandiose Idee, sie sprangen um 24:00 Uhr mit den Kleidern vom fünf Meter hohen Sprungturm. Sie hatten riesen grossen Spass und genossen nachher die warme Dusche umso mehr. |
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| Samstag |
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Am Morgen räumten wir die nassen Zelte auf packten unsere 7-Sachen und gingen zuerst noch mal in den Klettergarten nach Koblach.Um 15:00 fuhren wir zurück nach Wetzikon, wo ein tolles KIBE Lager zu Ende ging. Wir freuten uns alle auf die bequemen Betten zuhause.
Sarah Rümmeli / Tobias Leimgruber |
Piansecco Lager 2006 für Ältere 30.7. 5.8.2006
Sonntag 30. Juli: Die Anreise
Als wir uns in Rapperswil um 8 Uhr im Zug nach Arth Goldau trafen, waren wir nur zu sechst: Zwei Leiter und vier Teilnehmer. Um 11 Uhr kamen wir dann in All' Aqua an, von wo wir nach einer Stunde Aufstieg die Piansecco - Hütte erreichten, wo wir Gätzsche trafen.
Nachdem wir uns in unserem Zimmer eingerichtet hatten, gingen wir noch in den nahe liegenden Klettergarten, wo wir noch den letzten Rest Kraft verbrauchten. Zum Znachtessen gab es Polenta und zum Dessert Fruchtsalat aus der Büchse, dieser wird uns noch die ganze Woche verfolgen.
Friederike
Montag, 31. Juli: Klettern
An diesem Morgen wurden wir um 06.45 von Seth geweckt. Nach dem Frühstück liefen wir los (07.45) Richtung Fels, wo wir uns in zwei Gruppen aufteilten: Erich und ich waren eine Seilschaft mit Benedikt, wir kletterten die Route Enrika. Seth, Gätzsche , Michael und Roland entschieden sich für die Regina.
Auf dem Gipfel trafen wir uns wieder, wir mussten uns aber beeilen mit dem Abstieg, denn wir trauten dem Wetter nicht so ganz. Wir erreichten die Hütte noch im Trockenen. Dort erholten wir uns bei einem Jass und beim Nachtessen, zum Dessert gab es...? ... Fruchtsalat aus der Büchse. Wir hatten viel von diesem Tag profitiert.
Friederike
Dienstag, l. August
(Also...ähhhm....jaaa...) Mitten in der Nacht (06.45) wurden wir durch den unbarmherzigen Seth aus dem Schlaf gerissen. Unmotiviert hockten wir am Zmorgentisch (ich weiss nicht, wie es den Anderen ergangen ist, aber ich schon :-)). Danach liefen wir (zu Fuss) zum Einstieg von ein paar Mehrseillängenrouten (zwei Seillängen). Dort lernten wir von dem Seth, dem Gätzsche und dem Benedikt ein paar hilfreiche Tricks mit dem Umgang des Klettermaterials (Gstältli und so).
Dann fing es an zu schiffen (Regen). Darauf hatte Seth die wahnsinnig tolle Idee, noch zu einem Klettergarten zu gehen. Bei grösstem Regen spazierten wir also zum Klettergarten (Gätzsche mit Schirm (will auch!)). Dort versuchte Seth uns zu motivieren, doch auf Grund des vielen Regens gelang ihm dies noch nicht ganz (Gätzsche immer noch mit Schirm). Darauf wurde es wunderschönes Wetter und die Sonne liess sich blicken (Gätzsche immer noch mit Schirm (aber der nützte ihm nichts mehr (hehe!))). Mit viel Zufriedenheit gingen wir schlussendlich ins Bett (Massenschlag).
Anonymus
Mittwoch, 2. August
Wieder einmal wurden wir vom Seth aus dem Schlaf gerüttelt. Der Wetterbericht sagte schönes Wetter an, deshalb machten wir uns auf den Weg zu einer längeren Klettertour (13 Seillängen). Das Wetter wurde wie vorausgesagt immer schöner und daher konnten wir die Routen bis oben durchziehen. Bis auf zwei Missgeschicke (Kletterfinken vergessen und Achter über 13 Seillängen fallen lassen), hatten wir einen wunderschönen Tag.
Gätzsche und ich spürten vor den Anderen wieder (nicht steilen) Boden unter den Füssen. Dies nutzten wir aus und konstruierten diverse Bauwerke am Bach (Gätzsche machte und ich schaute zu). Wir freuten uns alle auf den Znacht, da wir bis um 15 bis 17 Uhr keinen Zmittag bekamen. Zum Glück enttäuschte uns der Hüttenkoch nicht und servierte uns Bratwurst mit „Hördöpfelstock". Zum Dessert brachte uns Seth (dank seinem Charme) eine Lienzertorte. Die genossen wir alle sehr®. Ach ja...: Sandro reiste vor dem Znacht auch noch an.
Anonymus
Donnerstag 3. August
Nach dem Frühstück hatten wir einen Jass geklopft. Danach übten wir Knöpfe und zwar den Prusikknoten, (auch gesteckt), den Spierenstich (einfach und doppelt) und den einfachen Flaschenzug. Nach dem Mittagessen wollten wir in den Klettergarten gehen. Aber wegen dem Regen gingen wir nicht (leider). Um 14.00 gingen wir wandern.
In Ronco gingen wir eine Kirche anschauen. Bei einer kleinen Pause boulderten wir einer Steinmauer entlang. Danach liefen wir nach All Aqua. Dort gingen wir in ein Restaurant, wo Seth uns ein Getränk spendierte. Als wir ausgetrunken hatten, gingen wir nach Hause.
Sandro.
Freitag 4. August
Wie immer standen wir um 06.45 auf und assen um 07.00 das Morgenessen. Unser Programm war endlich, die Bergtour durchzuführen. Doch das Wetter spielte auch dieses Mal nicht mit. Nachdem es ein bisschen schöner wurde, machten wir uns in „unseren" Klettergarten auf. Nach einigen Seillängen Klettern und etwas gutem Essen liefen wir in unseren doch so bequemen Kletterfinken in das Klettergärtli 50m weiter unten. Dort (so empfand ich dies) war die grösste Herausforderung in diesem Lager: Die Animal Variante. Nachdem drei Tage früher niemand der Teilnehmer hinauf kam, war es nun knapp möglich, diese Seillänge zu besteigen. An diesem Beispiel konnte man die sehr gute Arbeit der Leiter an uns sehen. Wir alle haben in diesem Lager sehr profitieren können.
Rolf.
Samstag 5. August
Nach dem Morgenessen wollten wir eigentlich noch mal Klettern gehen, bevor wir nach Hause fuhren. Auf Grund des schlechten Wetters fiel das Klettern aus. Nach dem Packen mussten wir das Zimmer aufräumen. Wir gingen runter nach All Aqua. Dort fuhr uns Gätzsche mit dem Auto zum Bahnhof Airolo. Denn der Bus fuhr erst zwei Stunden später. Um 10.45 fuhren wir mit dem Inter Regio nach Arth Goldau. Von dort aus nach Rapperswil. Dort verabschiedeten wir uns von den Leitern. Mit de S5 ging es weiter nach Wetzikon.
Michael. |
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